Erotik und BDSM treffen auf Religion, Fanatismus und unwiderstehliche Leidenschaft.
Ein Mann, gefangen im Kreuzfeuer der Sehnsüchte. Auf der einen Seite steht Sylvia, keusch und fromm. Auf der anderen Seite lockt Angelika, geheimnisvoll und von dunkler, unwiderstehlicher Faszination.
Getrieben von der Angst vor seinen Begierden, sucht Manfred den radikalen Ausweg: Erlösung durch totale Unterwerfung. Wird er die Rettung finden - oder sein Verderben? Unwiderruflich fallen die Masken und führen zum endgültigen Aufeinanderprallen der Mächte: irdisch, erotisch, spirituell, sexuell, weiblich und gottgleich. Ein fesselndes Drama über Besessenheit, Religion und die Abgründe der Seele.
Ein fesselndes Drama über Besessenheit, Religion und die Abgründe der Seele.
Ich, Manfred Griesblau mit Matura ohne Studium, diente dem Gott, dem einen und einzigen, dreieinig gerechten, guten und wahren, Schöpfer von diesem und allem, Vater und Christus und Geist, und ich war glücklich in meinem Glauben, zufrieden in meinem Büro und froh in meiner Beziehung mit Sylvia, die treu, christlich und keusch ging. Nichts konnte meinen himmelwärts rasenden Flug zum Absturz bringen: nicht einmal das, was geschah.
Ihre Eltern waren auf einer Geschäftsreise. Wir feierten mit Zwetschgenschnaps, Kaffee und Händchenhalten. "Wir könnten...", sagte sie und biss sich auf die Unterlippe. "Falls du das möchtest..." Ihre Haut war weich wie Wolken und strahlte einen Duft von Jugend und Abenteuerlust aus. Auf ihrem apfelrunden Arsch prangte ein kleines, dunkles Muttermal. Wir waren unerfahrene Forscherinnen auf einer Reise in die Wildnis unserer Aufregung und der Forderungen unserer Körper. Alles war ungeschickt und genau richtig.
Eines Abends kommt sie mit Handschellen. Ich sehe sie fragend an, aber ich weiß natürlich genau, was sie will, und es zuckt mir sofort bis zu der Weißglut in meiner Muschi. Ich beeile mich, wir kichern uns zum Bett, aber ich muss unbedingt zuerst dort liegen, mich mit den weitest gespreiztesten Beinen für sie offen machen. Sie fesselt meine Hände an das Kopfende vom Bett, sie hat diesen irren Raubtierblick, und sie benutzt mich, und es ist so erschreckend wunderschön, dass ich wegkippe total. Ich seufze, und laut. Die Welt wird ganz komisch, so wie locker und neblig, aber bunt und grell, aber nicht ungut, sondern nur gut, so gut! Mein Becken ist in Aufruhr. Mein Bauch ist in Hitze, genau wie mein Arsch. Meine Beine zucken. Alles zieht sich zusammen, kribbelt, spannt und entspannt sich und entlädt sich und explodiert und wellt ab und an und ab und an.

