Heute Abend hat sich Bernhard, der Karatemeister, der verführerischen Anne hilflos ausgeliefert. Er muss seine Keuschheit bewahren, während sie alles tut, um seine Begierde gegen ihn zu verwenden und ihn zur Lust zu verführen.
Nach und nach zieht Anne die Folter an und untergräbt seine Willenskraft mit extremen Spielen. Schließlich spielt Anne die eine Karte, mit der Bernhard niemals gerechnet hat.
In einem erotischen Thriller der besonderen Art explodieren BDSM und Erotik in einem kataklysmischen Feuerwerk von Ideen.
Die amtliche Niederschrift einer intimen Begegnung der schmerzhaften Art.
Die unbescholtene, 29 Jahre vorgeborene Anne Maria Chorgeist wurde am Abend des zehnten Dezember beobachtet, als sie das zweistöckige Haus in der Salbaderstraße 113 betrat, das am äußeren Rand der wunderschönen Zweiflüssestadt Kilm, an der Südspitze von Timpeborn unwesentliche hundert Meter nördlich des Ortsendeschilds saß. Zwölf Sekunden zuvor hatte der rechtgemäße Mieter des überwiegend blassgelb gestrichenen Hauses, Bernhard Salmgast, die Holztür, unter deren Türspion der bei jeder Bewegung klappernde kupferfarbige Türklopferdämon wartete, mit seiner rechten Hand aufgeschlossen und aufgestoßen.
Dann räusperte sich Doris und erinnerte zur Mahnung, dass der Fahrplan nicht eingehalten wurde und ihre Befriedigung ausstand.
Anne sagte: "Das mit der Erlaubnis wird die nahe Zukunft uns zeigen. In der Zwischenzeit beflügelt mich eine ganz andere Idee. Wie oft wollte ein Mann dich in den Arsch vögeln, hat es vielleicht sogar getan, vielleicht sogar ohne zu fragen."
Doris sagte: "Es ist zwei, drei, viele Male vorgekommen."
Anne zog aus einer Holzkiste einen Umschnalldildo, den sie auf den Tisch legte. Das dazugehörige Geschirr hielt sie locker zwischen zwei Fingern, sodass es in der Luft baumelte. Sie sagte: "Hast du Lust, dich zu rächen?"

